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Echte Vanille bei BOS FOOD kaufen

Es gibt drei Orchideenarten, die Früchte tragen und aus deren man die sogenannte Königin der Gewürze, die Vanille, gewonnen wird.

Die Wichtigste Gattung hierbei ist die sogenannte "Vanilla planifolia“, aus der zum Beispiel die bekannte Bourbon-Vanille erzeugt wird.

Die Zweite ist die "Vanilla tahitiensis“, die früher nur auf Tahiti erzeugt wurde, heute aber zum Beispiel auch in Indonesien. Auch wenn Sie die Teuerste ist, ist die Echte aus Tahiti qualitativ zu bevorzugen. Sie ist optisch sehr markant, weil die Stangen meist weicher, größer und glänzender sind.

Die Dritte nennt sich „Vanilla pompona“, eine quasi wiederentdeckte Vanille, die in kleinen Mengen im Versuchsanbau auf Madagaskar angebaut wird und auch als Parfümvanille bezeichnet wird. Markant ist hier die Größe der Stangen, die Längen von bis zu 28 cm erreichen und ein Gewicht von bis zu 30 Gramm pro Stange.

Überraschenderweise ist in der Schote, also in der Wand der Schote, das meiste Aroma und nicht im Samen. Aromatisch gesehen ist also auch die Stange selbst der Hauptgeschmacksgeber. Vanillestangen, die schon einmal in einem Eis oder beim Kochen einer Vanillesauce verwendet wurden, sollte man keinesfalls wegwerfen. Die benutzte Stange heiß abwaschen und gut trocknen lassen. Danach ist es möglich die Stange zu zermahlen oder zermörsern und für einen hervorragenden Vanillezucker oder Kuchenteige zu verwenden.

Das Vanilleextrakt ist der flüssige Auszug von Vanille mit Ethanol und etwas Zuckersirup. Reiner Vanilleextrakt, muss hierbei immer aus echten Vanilleschoten extrahiert werden. Er enthält die Aromastoffe der Vanille in hochkonzentrierter Form und ist praktisch unbegrenzt haltbar.

Vanillepulver sind die gemahlenen Samenkörner der Vanille. Dabei ist darauf zu achten, dass bei der gemahlenen Vanille auch die Kapselhülsen mitgemahlen wurden, dadurch ist das Pulver sehr viel aromatischer als das Vanillepulver nur aus den Samen.

Der Hauptaromastoff Vanillin kann durch unterschiedliche Verfahren synthetisch oder biosynthetisch hergestellt werden.

Als Vanille-Ersatzstoffe zu benennen sind:

  • Aroma: Hierbei hat man es mit künstlichem Aroma zu tun, das nicht aus der Vanille gewonnen wurde.
  • Natürliches Aroma: Muss aus einem natürlichen Rohstoff gewonnen worden sein, wird aber keine echte Vanille oder Extrakte daraus enthalten.
  • Natürliches Vanille-Aroma: Dieses Aroma muss zu 95% aus der echten Vanille gewonnen worden sein.
  • Vanille-Extrakt: Es gibt Vanille-Extrakte in guter Qualität, allerdings sind diese auch nicht günstig, sofern sie aus echter Vanille hergestellt wurden. Meist haben diese einen hohen Anteil an Zucker, Glucose oder Ethyalkohol. Die Zutatenliste sollte unbedingt genau angeschaut werden.
  • gemahlene Vanille-Schoten: sind getrockneter Bruch oder Ministangen, die feinst gemahlen werden. Das Pulver ist nicht schwarz, sondern braun. Geschmacklich ist es interessant für Biskuits, Kuchenteige und Cremespeisen, in denen man die Vanille nicht sehen kann.
  • Tonkabohne: Die Tonkabohne wird oft als günstiger Ersatz für Vanille aufgeführt liegt jedoch zwischen Bittermandel, Zimt, Cumarin und Waldmeister, also im Grunde nicht in der Nähe der Vanille. Es ist jedoch sicherlich eine interessante Geschmacksalternative. Bei der Verwendung also ausprobieren und aufpassen mit dem dosieren.