Mirin - japanischen Reiswein kaufen bei BOS FOOD

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Mirin

Bei Mirin handelt es sich um einen wichtigen Bestandteil der japanischen Küche: einen süßen Reiswein. Die Hauptbestandteile des Reisweins sind Wasser, geimpfter Klebreis (eine eher süße Reissorte, die aufgrund der hohen Stärke im Korn miteinander verklebt, sogar noch mehr als der Milchreis). Dieser Klebreis wird mit Koji geimpft. Bei Koji handelt es sich um einen Pilz, genauer gesagt um einen Schimmelpilz, der in der japanischen Küche ebenfalls eine große Rolle spielt.

Nicht nur der Reiswein wird mit ihm versetzt, auch andere Produkte wie Sake oder Amazake. Neben diesen genannten Elementen kommt noch eine weitere Zutat hinzu, um den süßen Reiswein zu produzieren: Shochu. Dies ist eine Art Branntwein und wird durch Destillation gewonnen, der Alkoholgehalt ist sehr hoch.

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Beim Mirin Reiswein können Sie zwischen drei Arten wählen. Einmal dem natürlichen, echten Mirin, dem gesalzenen Mirin und dem alkoholfreien, so genannten neuen Mirin.

Bei echtem Reiswein beträgt der Alkoholanteil rund 14%. Es gibt günstige Varianten, die mit Industriealkohol vermischt werden, diese dürfen sich dann nur Mirin-fumi nennen. Die gesalzene Variante enthält rund 1,5% Salz und ist somit natürlich nicht zum Trinken, sondern hauptsächlich als Würzmittel geeignet. Zu guter Letzt steht noch der alkoholfreie Reiswein zur Auswahl, er enthält weniger als 1% Ethanol.

Wofür kann ich den Reiswein verwenden?

Wie bereits oben erwähnt, findet der Reiswein eine große Bedeutung in der japanischen Küche. Durch seinen süßen, würzigen und etwas nach Reis schmeckenden Geschmack, wird er vor allem als vielseitiges Gewürz verwendet. So etwa für Salatdressings, Marinaden für Fleisch und Fisch, einen besonderen Glanz erhalten beispielsweise Wok-Gerichte, denen der Mirin Reiswein zugesetzt wird. Einen großen Bekanntheitsgrad dürfte der Reiswein besonders bei Teriyakisaucen Liebhabern haben, denn der Reiswein wird hier zur Herstellung benutzt.

Reiswein mit einer langen Geschichte

Bevor der Reiswein zu dem uns heute bekannten Produkt wurde, durchlief es eine besondere Entwicklung. So wurde der Reiswein erstmals zwischen 1467 und 1615 erwähnt, als sich Japan in den provinziellen Kriegen befand. Quellen gehen davon aus, dass der Reiswein als eine Weiterentwicklung aus dem süßen Sake gilt, dieser Sake wurde anschließend mit Alkohol versetzt, um ihn länger haltbar zu machen, daraus soll sich der spätere Reiswein entwickelt haben. Eine andere Quelle besagt, dass der Reiswein seinen Weg über China nach Japan fand und dort zunächst ein süßer, nach Honig schmeckender Sake war. Er wurde in der Zeit von 1603-1868 immer populärer und wurde auch von den Frauen gerne getrunken. So oder so steht fest, dass der Reiswein früher weniger süß war als heute, einfach weil das Reismalz, welches dem Mirin Reiswein heute zugegeben wird, damals noch nicht hergestellt werden konnte. Mit der Zeit wurde der Reiswein auch bei den einfachen Leuten immer beliebter, da er sich leichter als Süßungsmittel einsetzen und beschaffen ließ als Zucker, er wurde somit verstärkt zum Würzen von Speisen verwendet.

Die Braukunst des Reisweins

Um den Reiswein zu dem zu machen, was er heute ist, wird in Japan ein Edelschimmelpilz (Koji) eingesetzt, wo er unter vorgekochte Reiskörner gemischt wird und einige Tage bei lauschigen 28 Grad wächst und gedeiht. Die Stärke im Reis wird in Zucker zerlegt, dies bildet sozusagen den Ausgangspunkt des Reisweins. Über die Jahre wurde die Technik, um den Schimmelpilz richtig zu händeln immer weiter verbessert und der Geschmack des Reisweins wurde immer süßer, dies geschah vor allem zwischen 1926-1989, da die Menschen einen süßeren Reiswein wollten. Mittlerweile ist dieser so beliebt, dass ihm zu Ehren am 30. November ein besonderer Ehrentag abgehalten wird.

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