Bau der 8. Schule kann Dank Spendeüberschuss früher beginnen.

Mai 2019
Durch den Spendeüberschuss von 154.000 Euro, kann nach dem Bauabschluss der inzwischen 7. Schule, der "Ijaji Higher Primary School", die durch für die Initative Spitzenköche für Afrika erkochten Spenden finanziert wurde, der Bau eines weiteren Schulprojekts, der "Kemeso Arere Higher Primary School" in Dano, schon in diesem Jahr beginnen.

Neubau der 8. Schule, der "Kemeso Arere Higher Primary School" in Dano soll nach der Regenzeit im Herbst 2019 beginnen und wird voraussichtlich 12 – 18 Monate (je nach Wetter- Verhältnissen) dauern.

Kemeso Arere Higher Primary School

Die alten Gebäude der Kemeso Arere HPS sind in der in ländlichen Gegenden üblichen Bauweise aus Holz und Lehm gebaut und dadurch der Witterung ausgesetzt. Bei Regen tropft es hinein, schließt man die Fenster, findet der Unterricht im Dunkeln statt. Auf dem nackten Boden nisten Sandflöhe, die sich in die Füße der Schüler reinbeißen und zu juckenden Entzündungen führen. Die Klassenräume sind zu klein, es fehlt an Möbeln, so dass die Schüler sich schlecht auf den Unterricht konzentrieren können. Den Lehrern fehlt es an einem Raum zur Vorbereitung für den Unterricht. Der Neubau der Kemeso Arere Higher Primary School wird die Lernbedingungen für Schüler und Lehrer wesentlich verbessern.

Projektverlauf:

Menschen für Menschen beauftragt für den Bau der Schulen in Äthiopien lokale Bauunternehmer.Der Auftragsvergabe geht eine Ausschreibung voraus. Bei der Auswahl des Bauunternehmers achtet Menschen für Menschen nicht nur auf das günstigste Angebot, sondern auch darauf, dass Kriterien zur Qualitätssicherung erfüllt sind.
Menschen für Menschen trägt die Kosten des Schulbaus und der Einrichtung. Das äthiopische Bildungsministerium stellt die Lehrer und trägt die laufenden Kosten. Mitarbeiter von Menschen für Menschen besuchen auch nach der Übergabe die Schule und kontrollieren deren Zustand. Die Übergabe der Verantwortung für die Schulen in die Hände der regionalen Träger folgt dem Grundprinzip der „Hilfe zur Selbstentwicklung“. Karlheinz Böhm ging es von Anfang an darum, die Bevölkerung vor Ort eng in die Projekte einzubinden. Dies beugt einer dauerhaften Abhängigkeit von Menschen für Menschen als Hilfsorganisation vor und unterstützt die Nachhaltigkeit der Maßnahmen.

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